Gott o Gott! SoLa 2010

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Wie jedes Jahr sind wir wieder auf Sommerlager – dieses Jahr im Pfadfinderzentrum Leibnitz. Eigendlich wollten die GuSp, und vor allem die WiWö, ein gemütliches, recht ereignisloses Sommerlager verbringen. Aus diesem Plan wurde leider nichts, denn das Lager (der WiWö) wurde – und wird immer noch – von den römischen Gottheiten heimgesucht.
Hier ein paar Götterbriefe…

Samstag (Brief von Jupiter)

Am Vormittag ist eine Gruppe Pfadfinder – sie sind noch recht klein – in Leibnitz eingetroffen. Sie wurden fast alle von ihren Eltern begleitet, welche dann aber wieder verschwanden. Jetzt sind nur noch ein paar Erwachsene bei ihnen. Dieser Gruppe beim Arbeiten, Spielen und Essen zu zusehen ist wirklich amüsant – am Amüsantesten sind die Erwachsenen bei der Arbeit.
Am Nachmittag waren ich und einige Götter so gelangweilt, dass wir beschlossen auf die Erde herab zu steigen und diese Menschen genauer zu betrachten und sie etwas auf die Probe zu stellen. Als wir gerade durch die leibnitzer Wiesen und Wälder wanderten, und ich mich mit Venus und Minerva unterhielt (was Juno wieder nicht mochte), wurden wir auf einmal alle von diesen Kindern gesucht und zu einem Fest der Götter eingeladen. Anscheinend hatten Armor und Merkur ihre Aufgaben an die Kinder weitergegeben (es geht wirklich bergab…). Diese Kinder waren wirklich anstrengend und ihr Verhalten uns gegenüber war auch nicht immer angepasst (Memo: Das ist ein Grund warum ich nicht gerne auf der Erde wandle und sie lieber vom Olymp betrachte). Überraschenderweise schafften die Kinder es dann doch noch uns alle zu dem Fest zu bringen…

In der Nacht gab es wieder die üblichen Probleme mit denen wir Götter zu kämpfen haben. Pluto hat Persephone schon wieder in die Unterwelt entführt und Merkur, der sie befreien sollte, hat sich schon wieder auf die Hilfe der Kinder verlassen. Er hat ihnen sogar die Münzen für den Fährmann Charon gegeben, welcher dann alle Kinder über die Styx brachte. Persephone wurde dann doch noch gerettet aber Amors und Merkurs Sympathie für diese Kinder ist bedenklich…

Was ich vergessen hatte… Am Nachmittag kam dann noch eine Kindergruppe – schon etwas größer – mit den Fahrrädern in Leibnitz an. Ich glaube sie nennen sich GuSp. Sie haben den Tag damit verbracht ihre Zelte aufzustellen und am Abend ein Feuer zu machen.

Mit besten Grüßen,
Jupiter

PS: Ich habe ein paar Bilder von diesen komischen Menschen gemacht. Die gibt es hier >>>

Sonntag (Brief von Diana)

Heute hab ich mir den Spaß gemacht die Kinder, welche wir gestern in Leibnitz beobachtet haben, auf die Jagd zu schicken. Sie sollten durchdie Hilfe von Fotos und Beschreibungen den Weg durch Leibnitz finden.
Die GuSp haben inzwischen begonnen ihre Kochstelle zu bauen – sie verschmähen anscheinend den Gasherd.

Am Nachmittag war es so heiß, dass alle kurz baden gegangen sind – es war ein recht amüsanter Anblick 20 Kindern und ein paar Erwachsenen zu zusehen wie sie in der Sulm zu Schwimmen versucht haben…

Den Abend haben alle mit einem Challange Valley verbracht… So etwas sollte ich auch einmal mit den anderen Göttern machen. Es hat unterhaltsam gewirkt.
Ich werde das gleich organisieren gehen.

Grüße,
Diana

PS: Ein paar Eindrücke gibt es in meinem privaten Bilderalbum >>>

Montag (Brief von Bacchus)

Heute war bei allen Kindern Ausflugstag. Die Kleinen – die WiWö – haben sich zur Riegersburg aufgemacht und sie besichtigt. Dort muss es toll sein Feste zu feiern, vor allem da bei der Führung gesagt wurde (wenn ich mich nicht verhört habe), dass dort auch Feste über drei Wochen gefeiert wurden und alle durchgehend betrunken waren. Das muss toll gewesen sein. Und um die Völlerei auch nicht zu kurz kommen zu lassen, gab es für alle ein Eis.

Die GuSp müssen wohl etwas verbrochen haben, denn sie sind mit den Rädern und dem Zug nach Slowenien – nach Maribor – gefahren. Ob die Aufgaben die sie dort in der Stadt erfüllt haben ihre Strafe waren??? – auf jeden Fall sind sie danach wieder nach Leibnitz gefahren und sind dort nicht verhaftet worden und haben auch keinen Ärger bekommen. Leider weiß ich nicht ob sie auch der Völlerei gefröhnt haben, aber ich glaube es gab für sie auch reichlich Eis.

Weil ich gerade wieder bei der Völlerei gelandet bin – wie man weiß meine Lieblingsbeschäftigung… Am Abend gab es bei den WiWö nach dem Abendessen – sie verstehn glaube ich langsam das Konzept der Völlerei – Schokoladenfondue. Herrlich! Die GuSp labten sich an Bananenbooten aus dem Lagerfeuer.

Jetzt habe ich wirklich Hunger bekommen… Ich werde mich wieder der Völlerei anstatt der Schreiberei widmen!

Prost!
Bacchus

PS: Wie es heutzutage so Brauch zu sein scheint, habe ich ein paar Bilder dazu online gestellt >>>

Dienstag (Brief von Amor)

Da ja alle Götter es so wundersam finden, dass ich mich mit diesen Menschenkindern so gut verstehe, möchte ich diesen Brief nutzen um zu zeigen warum sie hin und wieder doch liebenswert sind. Vorher aber noch meine Beobachtungen des heutigen Tages.

Am Vormittag, es war sehr heiß in Leibnitz, sind die älteren Kinder mit ein paar von den Erwachsenen ins Leibnitzer Bad baden gegangen. Ein wirklich faules und gemütliches Leben was diese Kinder führen.
Die kleineren Kinder – die WiWö – haben die Zähne zusammengebissen, da heute von Saturn, zur Belustigung der Götter, olympische Spiele ausgerufen wurden. Sie befolgten alle brav die Kleidervorschrift – eine Toga ist Pflicht! – und schlugen sich bei den Spielen auch recht wacker (was das Amüsement der Götter etwas reduzierte). Um ihre Leistung zu loben bekamen die Mitglieder der Siegergruppe am Ende der Spiele einen Efeukranz von den Göttern überreicht.

Am Nachmittag, um den gemütlichen Tag vortzusetzen, bekamen die GuSp von den Erwachsenen frei – das scheint ihnen gefallen zu haben – und die WiWö machten sich auf ins Schwimmbad. Sie scheinen allerdings etwas gegen den Willen von Jupiter getan zu haben, denn kaum waren sie im Wasser strafte er sie mit einem ausgiebigen Gewitter.

Am Abend haben schließlich wieder die Saturnalien stattgefunden. Die WiWö kochten und bereiteten alles gemeinsam mit ihren Leitern vor und schließlich haben alle gemeinsam gegessen und gefeiert. Das Tolle an den Saturnalien ist ja, dass die Erwachsenen dabei von den Kindern nach Strich und Faden bedient werden 🙂 Mit Essen vesorgen, Luft zufächeln und Massieren… alles war dabei.
Für diese Fähigkeiten und Eigenschaften muss man die Menschen einfach mögen – das muss auch Jupiter verstehen!

Zum Schluss gab es noch ein Lagerfeuer und rosarote Marshmellows… wie romatisch! Ich glaube ich werde in den nächsten Tagen am Abend einmal die Gelegenheit nutzen um die Kinder mit meinen Fähigkeiten  etwas zu verzauben…

Bis dahin…
Gruß & Kuss
Amor

PS: Ach ja, ein paar süße Bilder gibt es auch >>>

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