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Asterix im Gesäuse

Am 13. Juli brachen unsere WiWö und GuSp Richtung Gesäuse auf. Eine Woche sollte in Gstatterboden gelagert werden. Während die GuSp ihre Zelte aufbauten und die WiWö ihr Lager bezogen, wurde Asterix von den Römern entführt. Obelix informierte die verbliebenen Gallier (WiWö) über dieses Vorkommnis und bat sie im Namen Asterix‘ ihn zu befreien. Für die Suche überließ er ihnen sogar seinen Hund Idefix. Die erste Spur führte in die Gesäusemetropole Admont, dort schienen die Römer Asterix in einem Turm gefangenzuhalten. In Admont fanden die WiWö zwar keinen Asterix, dafür aber ein Rezept für einen Zaubertrank, für den sie allerdings nicht alle Zutaten hatten. Die nächsten Tage standen für die WiWö daher ganz im Zeichen der Suche nach den fehlenden Zutaten. 

Schon am Montag konnten die WiWö die ersten Kräuter im Weidendom finden. Zuvor erfuhren sie gemeinsam mit den GuSp noch allerhand über Auwälder, den Nationalpark, die Enns und ihre Lebewesen, außerdem durften sie auch selbst kleine Tiere unter dem Mikroskop anschauen. 

Die GuSp sammelten währenddessen Rafting- und Canyoning-Erfahrung und arbeiteten an ihren Pfadi-Skills, vor allem am Umgang mit Messer und Feuer. 

Für die letzte Zutat, das Edelweiß, mussten die WiWö eine schweißtreibende Wanderung zur Haindlkarhütte auf sich nehmen. Dafür wurden sie allerdings reichlich belohnt: nicht nur mit der Geheimzutat Edelweiß, sondern auch mit Hütten-Spaghetti, Gesäuse Perle und – nicht zu vergessen – einem atemberaubenden Blick in die Gesäuseberge. Dorten trafen sie auch auf die WiWö, die die Hütte über das „Gseng“ in Angriff genommen hatten. 

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Erholung von der Wanderung: so wurde viel am Lagerplatz „gechillt“ und in der Enns gebadet. Nebenbei wurde auch noch mit Miraculix‘ Hilfe der Zaubertrank gebraut. 

Am Freitag fanden in Gstatterboden die Olympischen Spiele statt: die Athletinnen und Athleten konnten sich in den verschiedensten Disziplinen (Schaukelweitsprung, Wagenrennen, Sackhüpfen-Hindernisparcours, Schokokuchen-Wettessen) messen und Titel einheimsen, wobei der Teamspirit klar im Vordergrund stand. 

Am Nachmittag galt es dann noch, Asterix aus den Fängen der Römer zu befreien. Diesen hatten die Rämer inzwischen von Admont nach Gsatterboden gebracht und dort am Ufer der Enns gefesselt. Gestärkt von Miraculix‘ Zaubertrank stellten sich die Gallier mutig dem Endkampf gegen die Römer, besiegten ebendiese und schafften es so, Asterix in Sicherheit zu bringen. Diesen erfolgreichen Tag ließen die Gallier dann natürlich dementsprechend mit einem ordentlichen Gelage (es wurde gegrillt) ausklingen. In diesem Rahmen fand auch noch die Siegerehrung der olympischen Wettkämpfe und die feierliche Verleihung diverser Abzeichen für bestandene Prüfungen sowie die Überstellungsaktion statt. 

Nach einer Woche im Gesäuse war es an der Zeit, die Zelte wieder abzubrechen und den Heimweg nach Gallien – äh Graz anzutreten. 

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